Lichter- Konzert des Knabenchor Marianum Fulda auf dem Frauenberg
Zugunsten der Arbeit des Hospiz- Fördervereins fand auf dem Frauenberg am Samstagnachmittag vor dem 3. Advent ein Benefiz- Konzert des Knabenchor Marianum Fulda unter Leitung von Martin Farnung statt. Es stimmte die Zuhörer in der voll besetzten Klosterkirche auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.
Neben weihnachtlicher Chormusik, gehörte aber auch kirchlich geprägtes Liedgut zum Repertoire dieses Nachmittags. Hier dominierten besinnliche Lieder wie „Jesus, Lord we look to thee“ (K.B. Hüttis) oder „Gib mir die richtigen Worte“ (M. Siebald). Hieran schloss sich dann ein breit gefächertes Repertoire weihnachtlicher Lieder an. Ein stimmungsvoller Höhepunkt ergab sich, als bei den Titeln „Wir warten auf das Licht“ und „Lichterzeit-Freudenzeit“ von K. Heizmann das Licht erlosch und das Kerzenlicht vom Altar an die Kerzen der Zuhörer ausgeteilt wurde. Weiterhin besinnlich war dann auch „See amid the winter´s snow“ (J. Goss). Doch wurde die Weihnachtsfreude auch durch schwungvolle Lieder wie „Eine Muh, eine Mäh“ (Satz: G. Lenk) und die heitere „Schlittenfahrt“
(A. Rosenstengel) weitergegeben.
Besonders zum Tragen kam der Glanz der Knabenstimmen aber in den Werken Panis angelicus (C. Franck) und „Weihnachts- Wiegenlied“ (J. Rutter), das beim Publikum besonders große Begeisterung hervorrief.
Weiterhin spielte Alexander Farnung an der Orgel unter anderen das „Nun komm, der Heiden Heiland (BWV 599)“ von Johann Sebastian Bach. Während einiger Titel unterstützte Steffen Schwendner den Knabenchor auf der Querflöte.
Zum Finale des Konzertes stimmten alle Mitwirkenden zusammen mit dem Publikum in das „O du fröhliche“ ein, das einen imposanten Ausklang des Programms bot. Der lang anhaltende Applaus zeugt davon, dass durch das Konzert für die Zuhörer das Weihnachtsfest näher gerückt ist.
Im Namen des Hospizfördervereins bedankte sich Dr. Peter Fehrenbach für den Einsatz des Chores. Mitglieder standen mit Informationen über dessen Arbeit bereit. Der Verein konnte sich über die großzügige Spendenbereitschaft für die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes „Dasein“ sowie das stationäre Hospiz „St. Elisabeth“ freuen. (Der Erlös betrug 1.160 Euro.)
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