13.12.2009
Das traditionelle Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche in Fulda gestaltete der Knabenchor Marianum Fulda unter Leitung von Martin Farnung am dritten Adventssonntag. Durch die Mitwirkung des Jugendblasorchesters des Marianums unter Leitung von Karl-Heinz Vogel konnte die Konzertliteratur in zahlreichen Beiträgen bereichert werden. An der Orgel der Stadtpfarrkirche spielte Alexander Farnung, Sohn des Chorleiters. Die nach dem Konzert gesammelten Spenden kommen dem Kamerun-Projekt des Marianums Fulda zugute.
Vorweihnachtliche Stimmung entstand in der bis auf den letzten Platz besetzten Stadtpfarrkirche in Fulda am dritten Adventssonntag, als der Knabenchor Marianum Fulda und das Jugendblasorchester des Marianums ihre Zuhörer durch eine breite Auswahl weihnachtlicher Musik begeisterten. Eröffnet wurde das Programm mit der„Toccata d-moll“ von J. S. Bach, die Alexander Farnung an der Orgel der Stadtpfarrkirche eindrucksvoll in Szene setzte. Es folgte ein breites Liedspektrum, in dem sowohl traditionelle Weihnachtslieder wie „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Kling Glöckchen“, aber auch nachdenklich stimmende Werke wie „Wir warten auf das Licht“ oder „Lichterzeit-Freudenzeit“ (beide von K. Heizmann) ihren Platz fanden. Auch die neuen Sänger der Klassen 5 konnten in Stücken wie „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und „Gib mir die richtigen Worte“ erstmals in einem Konzert des Knabenchores mitwirken. Besonderer Applaus wurde neben dem mitreißenden „Be joyful and sing to the Lord“ (J. Althouse) auch dem neu ins Programm aufgenommenen „Weihnachts-Wiegenlied“ von John Rutter zuteil, das der Knabenchor einfühlsam in Szene setzte. Dieses wurde vom Knabenchor Marianum heute erstmals vorgetragen. Durch die Stücke „Panis Angelicus“ von C. Franck und „See amid the winter´s snow“ (J. Goss) wurde die Weihnachtszeit von ihrer ruhigen, besinnlichen Seite her beleuchtet. Steffen Schwendner unterstützte den Knabenchor bei einigen Liedern auf der Querflöte. Doch auch das Jugendblasorchester des Marianums unter Leitung von Karl-Heinz Vogel unternahm alles, um das Publikum in Weihnachtsstimmung zu versetzen. So wurden viele bekannte Weihnachtsmelodien wie „Winter Wonderland“ (D. Smith u. F. Bernard) oder „White Christmas“ (I. Berlin) vorgetragen, die an zahlreichen Stellen zum Mitsummen einluden. Den Abschluss des Programms bildete das traditionelle „O du fröhliche“ (Satz: J. D. Falk), bei dem auch das Publikum stimmkräftig mitsang.
So konnten die Musiker auch in diesem Jahr durch ihre Beiträge dafür sorgen, dass das Weihnachtsfest in den Herzen der Zuhörer näher rückte, was diese dann auch mit anhaltendem Applaus bewiesen.
Samstag 21.11.2009 bis Sonntag 22.11.2009
Probenwochenende in der Jugendherberge in Hilders
Samstag, 12. September 2009:
Trauungsgottesdienst unseres langjährigen Chormitgliedes Ralf Glozbach in der Maria-Hilf Kirche, Bachrain. Beginn: 13.30 Uhr
Freitag, 03. Juli 2009:
Auf dem Programm des Knabenchores standen mitreißende geistliche Werke wie „Dein Wort, Herr, bleibet ewiglich“ oder „Gloria a Dios“. Aber auch mit dem besinnlichen „Gib mir die richtigen Worte“ sang sich der Knabenchor während der etwa halbstündigen Veranstaltung in die Herzen der Menschen. Schließlich konnten die Teilnehmer des Diözesantags bei dem lockeren Stück „We are marching in the light of God“ mitsingen und –klatschen.
So bildete der vom Knabenchor Marianum Fulda gestaltete „spirituelle Impuls“ einen angemessenen und harmonischen Abschluss des diesjährigen Tages der Diözese Fulda.
Dienstag, 02. Juni 2009:
Der von Bischof Heinz Josef Algermissen gehaltene Gottesdienst galt sowohl dem gelungenen Abschluss der Renovierungsarbeiten am Herz-Jesu Krankenhaus als auch den inneren Werten, die dieses als Heilanstalt zu verkörpern hat. Vor allem die renovierte Hauskapelle, die nun erstmals in neuem Glanz erstrahlte, wurde als Bindeglied zwischen inneren und äußeren Werten des Krankenhauses hervorgehoben. Dementsprechend lauteten die Titel des Knabenchores dann auch „Dein Wort, Herr, bleibet ewiglich“ oder „Cantate Domino“. Aber auch neue geistliche Lieder wie „Jesus, Dein Licht“ und „Gib mir die richtigen Worte“ unterstrichen die Aussagen der Predigt. Mit „Receive The Power“ trug der Knabenchor schließlich noch eine Fassung des Weltjugendtagsliedes aus dem Jahr 2008 vor. Großen Anklang fand bei den Gästen vor allem auch das lebhafte Stück „We are marching in the light of God“.
So konnte der Knabenchor durch sein facettenreiches Programm zur feierlichen und ergreifenden Atmosphäre der Einweihung beitragen.
Samstag, 16. Mai 2009:
Bereits gegen 6 Uhr morgens treffen an diesem Samstag, dem 16. Mai, die ersten Chorsänger am Marianum ein. Doch blickt man nicht in verschlafene Gesichter. Denn schließlich erwartet uns heute der lang ersehnte Besuch des Technikmuseums und des Doms in Speyer. Um 6.30 Uhr schließlich betreten wir nach ersten entspannten Unterhaltungen und der unabdingbaren Anwesenheitskontrolle die drei Busse, die uns nach Speyer bringen sollen. Schon bald ist beim Anblick des sonnigen Himmels klar, dass uns auch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen wird.
Nach der Ankunft in Speyer ist die Besichtigung des Speyerer Domes vorgesehen. Doch vor dieser besteht die Gelegenheit, im Dom einige A Cappella-Stücke zu singen. Hierbei werden wir mit der überwältigenden Akustik des Gotteshauses vertraut. Als wir uns, immer noch von der Akustik des Domes befangen, im Kirchenschiff niedergelassen haben, erfahren wir im Zuge unserer Führung einiges Wissenswerte über den unter Konrad dem ... Zweiten (richtig!) ab dem Jahr 1030 erbauten Kaiserdom. Ursprünglich als Statusbauwerk errichtet, zählt der 133 Meter lange Dom zu den größten Kirchen Europas. Nach diesen allgemeinen Informationen über den Dom besichtigen wir noch die beeindruckende Krypta desselben.
Der Rest des Tages ist ganz dem Auto- und Technikmuseum gewidmet, das sich in unmittelbarer Nähe des Domes befindet und zu Fuß bequem zu erreichen ist. In Kleingruppen können wir nun das Museum erkunden. Dieses beherbergt eine Fülle an historischen Fahrzeugen. Neben einer Auswahl an Eisenbahnfahrzeugen und Automobilen sticht hier vor allem der große Bestand verschiedenster Feuerwehrfahrzeuge aus allen Epochen hervor. Besonderes Interesse erwecken auch die auf dem Freigelände ausgestellten Flugzeuge, die zum Teil betreten werden dürfen. Keiner lässt es sich nehmen, diese von innen ausgiebig zu betrachten. So kann unter anderem eine Boeing der Lufthansa besichtigt und über eine Abenteuerrutsche wieder verlassen werden. Doch auch ein begehbares U-Boot aus dem Jahr 1967 kann erkundet werden. Die Raumfahrtausstellung lockt schließlich alle Gruppen. Unter anderem können wir hier ein Space-Shuttle aus nächster Nähe betrachten.
Dieser interessante und erlebnisreiche Museumsbesuch wird um 17 Uhr mit dem Film „Mission Mond“, der im museumsinternen Imax-Kino gezeigt wird, abgerundet. Während der virtuellen 3-D-Reise durch die Geschichte und die Durchführung der Erforschung des Mondes können einige Chorsänger ihre Begeisterungsrufe nicht unterdrücken. Tatsächlich erweckt die aufwändige 3-D-Technik das Gefühl, selbst bei der Erkundung der Mondoberfläche dabei zu sein.
Mit diesem für viele sicherlich ungewohnten Erlebnis endet dann auch unser Museumsbesuch. Natürlich gibt es noch ein kurzes „Abendessen“ an den Bussen. Dann nehmen wir Abschied vom Technikmuseum Speyer, wo es sicherlich noch vieles zu entdecken gibt. Auf der Heimfahrt merkt man deutlich, dass die Fahrt ein voller Erfolg war. So ist das Erlebte der dominierende Gesprächsinhalt, der dafür sorgt, dass keine Langeweile aufkommt. Sicherlich werden die Erlebnisse in Speyer auch in den kommenden Wochen noch ein beliebtes Gesprächsthema bleiben.
http://www.technik-museum.de/museum_speyer_deutsch.html
Freitag, 15. Mai:
Die Vesper am 15. Mai 2009, bei der der Chor musikalisch präsent war, fand in würdiger Atmosphäre in der Stadtpfarrkirche St. Blasius zu Fulda statt. Durch Titel wie „Dein Wort Herr bleibet ewiglich“ oder „Cantate Domino“ konnten die Sänger denn auch das Ihre zur ergreifenden Atmosphäre des Abends beitragen. Neben dem Knabenchor waren Stadtorganist Hans-Joachim Rill, sowie die Männerschola der Komturei Hrabanus Maurus an der weiteren musikalischen Gestaltung beteiligt. Zu den besonderen Gästen zählten an diesem Abend auch Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda und Dr. Winfried Engel, Schulträger des Marianums.
So konnte in der Vesper ein würdevoller und ergreifender Auftakt zur diesjährigen Investitur des Ordens begangen werden.
17. und 18. März
Bereits zehn Minuten nach Einlass war in der restlos ausverkauften Aula fast kein Platz mehr zu bekommen. Viele interessierte Eltern, Lehrer und auch ehemalige Schüler waren gekommen, um sich von den verschiedensten musikalischen Darbietungen begeistern zu lassen.
Und sie wurden nicht enttäuscht: Die 350 jungen Musikerinnen und Musiker aus der fünften Klasse bis hin zur Oberstufe boten in Ensembles oder als Solisten ein vielfältiges und interkulturelles Programm. Die Mitwirkenden des Abends waren: Der berühmte und 160 Mann starke Knabenchor des Marianums mit Leiter Martin Farnung, Alexander Farnung aus der zwölften Klasse am Klavier, die Bläser der fünften und sechsten Klassen unter der Leitung von Karl-Heinz Vogel, Theresa Schmitt, die am Klavier ihren selbstkomponierten Song „Suddenly“ vorstellte.
Auch die Lehrerband stand auf der Bühne
Ebenfalls aktiv: der Chor der siebten Klasse „Windstärke 7“, geleitet von Meike Desoi, Janina Borschel aus der zehnten Klasse am Klavier, der Mädchenchor der Schule unter der Leitung von Meike Desoi, der von Jürgen Weber am Klavier begleitet wurde, ein Swingensemble mit Lorena Farnung an der Klarinette, Alexander Farnung am Klavier und Alexander Weishahn am Schlagzeug, das Jugendblasorchester mit ihrem Leiter Karl-Heinz Vogel und Florian Brähler aus der sechsten Klasse am Xylophon.
Mit den Begrüßungsworten „Wir sind alle über 50 und werden euch jetzt kräftig rocken“, enterte zu guter Letzt noch die Lehrerband des Marianums die Bühne, mit Martin Bätz, Wolfgang Benka und Rudi Hess an den Gitarren, Herbert Kesting am Bass, Ulli Kleemann/Harald Heß am Schlagzeug, Clemens Lutz am Saxophon und Jürgen Weber am Klavier. Als Moderatoren führten Tjorm Berkey und Thomas Oertel das Publikum informativ durch den Abend. Alle jungen Künstlerinnen und Künstler konnten das Publikum begeistern, das sich zum Schluss mit donnerndem Applaus und „Standing Ovations“ für die einzigartige Atmosphäre und den gelungenen Abend bedankte.
Von Christian Wittig
(Fuldaer Zeitung vom 19.03.2009)